Ein vollgestellter Keller kann schnell zur Belastung werden: alte Möbel, Kisten voller längst vergessener Dinge, defekte Elektrogeräte oder Baumaterialien verstauben im Untergeschoss und nehmen wertvollen Platz weg. Wer seinen Keller entrümpeln möchte, steht schnell vor der Frage, wie der anfallende Müll richtig entsorgt wird – und ob es sinnvoll ist, dafür einen Container zu mieten. In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir dir, wie du deinen Keller sinnvoll entrümpelst, typische Kostenfallen vermeidest und bei der Entsorgung gezielt sparst – von der richtigen Mülltrennung bis zur Frage, wann sich ein Container wirklich lohnt.
Warum den Keller entrümpeln?
Der Keller ist im Alltag schnell ein Ort, in dem Sachen „aus den Augen, aus dem Sinn“ verschwinden. Das führt dazu, dass sich dort Dinge anhäufen, die man irgendwann nicht mehr braucht. Beim richtigen Keller entrümpeln hilft ein strukturiertes Vorgehen, um den Überblick zu behalten und den Keller langfristig sinnvoll zu nutzen.
Ein aufgeräumter Keller bietet mehrere Vorteile:
- Mehr Platz für Dinge, die wirklich gebraucht werden
- Bessere Übersicht über Hab und Gut
- Weniger Staub, Schimmelrisiko und Stolperfallen
- Wertgegenstände wiederfinden statt noch tiefer vergraben lassen
Schritt-für-Schritt: Keller aufräumen mit System
Beim Keller aufräumen geht es vor allem um Struktur. Folge diesen Schritten, um effizient und mit klarem Kopf vorzugehen:
1. Alles raus – Überblick verschaffen
Bevor du entscheidest, was bleiben darf oder weg muss, schaffe Platz. Räume möglichst viele Dinge aus dem Keller heraus und gruppiere sie grob nach Kategorien:
- Behalten
- Verkaufen / Verschenken
- Entsorgen
- Aufbewahren
Dadurch siehst du, wie viel wirklich da ist und kannst besser priorisieren.
2. Konsequentes Sortieren spart Geld
Nimm dir jede Kategorie einzeln vor und entscheide objektiv:
Behalten
Alle Dinge, die du regelmäßig nutzt oder die einen klaren Nutzen haben. Beschrifte Boxen und stelle sie ordentlich ins Regal.
Verkaufen oder Verschenken
Intakte Möbel, Geräte oder Dekorationen könntest du verkaufen oder verschenken. Flohmarkt, Online-Marktplätze oder soziale Einrichtungen sind hier gute Anlaufstellen.
Entsorgen
Was kaputt, veraltet oder nicht mehr nutzbar ist, gehört in den Müll – aber bitte richtig sortiert!
Müllsortierung beim Keller entrümpeln – welcher Container für welchen Abfall?
Beim Entrümpeln des Kellers ist es besonders wichtig, den Müll richtig zu sortieren. Im Keller fallen oft verschiedene Arten von Abfällen an, zum Beispiel Sperrmüll, Elektrogeräte, Baustoffe oder Sondermüll. Eine korrekte Mülltrennung erleichtert nicht nur die Entsorgung, sondern sorgt auch dafür, dass alle Abfälle umweltgerecht und fachgerecht behandelt werden.
1. Restmüll
Kleinere Abfälle, die nicht recyclebar sind, gehören in den Restmüll. Beispiel: kaputte Plastikteile, Folien, Stoffreste ohne Recyclingwert.
2. Sperrmüll
Größere Möbelstücke, Matratzen, Teppiche oder große Kunststoffteile werden meist als Sperrmüll abgeholt. In vielen Gemeinden kannst du Sperrmüll per Termin anmelden – deutlich flexibler und planbarer ist jedoch, einen Sperrmüll-Container zu mieten. So kannst du den Keller in deinem Tempo entrümpeln und alles direkt vor Ort entsorgen.
3. Elektronik & E-Schrott
Elektrogeräte wie Fernseher, Computer, Radios oder alte Küchengeräte gehören nicht in den normalen Müll! Sie müssen zum Wertstoffhof oder werden über Rücknahmesysteme des Handels entsorgt.
4. Sondermüll
Farben, Lacke, Lösungsmittel, Batterien oder Leuchtstoffröhren sind Sondermüll und müssen separat und fachgerecht entsorgt werden – weder in der Restmülltonne noch im Sperrmüll.
5. Wertstoffe
Glas, Metall, Papier und Kartonagen können getrennt gesammelt und dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden.
Tipp: Je sauberer du beim Sortieren bist, desto leichter ist später die Entsorgung – und oft auch günstiger, wenn du einen Container mietest.

Container mieten beim Keller entrümpeln – die beste Lösung bei großen Mengen Müll
Wenn beim Keller entrümpeln große Mengen Abfall, Sperrmüll oder sogar Bauschutt anfallen, lohnt sich das Mieten eines Containers. Damit hast du:
- eine komfortable Sammelstelle direkt vor deiner Tür
- kein mehrfaches Fahren zum Wertstoffhof
- eine fachgerechte, umweltfreundliche Entsorgung
Je nach Menge und Material lohnt sich ein passender Container:
- Sperrmüllcontainer: für Möbel, Teppiche, Matratzen
- Restmüllcontainer: für gemischte, nicht recyclebare Abfälle
- Bauschuttcontainer: bei Renovierungsresten wie Fliesen oder Beton
- Holzcontainer: für Regale, Türen oder Holzverkleidungen
Über unsere Plattform kannst du ganz einfach einen Container passend zur Abfallart und Menge mieten – egal ob Restmüll, Bauschutt, Sperrmüll oder Holz. Wähle einfach deinen Standort, die Abfallart und die passende Größe – wir liefern den Container direkt zu dir.
Keller entrümpeln & Geld sparen – die wichtigsten Sparmöglichkeiten
Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich die Kosten beim Keller entrümpeln deutlich reduzieren.
Je besser du vorsortierst, desto günstiger wird die Entsorgung. Sortenreine Abfälle benötigen kleinere oder günstigere Container und verursachen keine Zusatzkosten.
Was verkauft oder verschenkt wird, reduziert das Müllvolumen. Weniger Müll = kleinere Container = geringere Kosten.
Ein zu großer Container kostet unnötig Geld, ein zu kleiner führt zu Nachbestellungen.
Eine grobe Volumenschätzung vorab spart bares Geld.
Mehrere Wege zum Wertstoffhof kosten Zeit, Sprit und oft auch Gebühren. Bei größeren Mengen ist ein Container häufig die günstigere und bequemere Lösung.
Falsch befüllte Container können Zusatzkosten verursachen. Sondermüll und Elektrogeräte sollten immer separat entsorgt werden.
Fazit: Keller entrümpeln mit Planung spart Geld und Nerven
Eine Kellerentrümpelung muss weder teuer noch stressig sein. Mit einer klaren Struktur, konsequenter Mülltrennung und der passenden Entsorgungslösung lassen sich Kosten deutlich reduzieren. Ob Wertstoffhof oder Container – entscheidend ist, die richtige Lösung für Abfallart und Menge zu wählen. So wird aus einem überfüllten Keller wieder ein nutzbarer Raum – ordentlich, übersichtlich und nachhaltig entsorgt.
FAQ – Häufige Fragen zum Keller entrümpeln
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Am besten startest du mit einer groben Übersicht und räumst den Kellerraum zunächst leer bzw. in Zonen aus. Teile alles in „Behalten“, „Wegwerfen“, „Verschenken/Verkaufen“ und „Unsicher“ ein. So vermeidest du Chaos und triffst Entscheidungen Schritt für Schritt. Wichtig ist, dir realistische Etappen zu setzen.
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Das hängt von der Art des Abfalls ab. Restmüll, Sperrmüll, Elektrogeräte und Sondermüll müssen getrennt entsorgt werden. Für größere Mengen lohnt sich ein Container, der direkt vor Ort befüllt wird. So sparst du Zeit und mehrere Fahrten zum Wertstoffhof.
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Zum Sperrmüll gehören größere Gegenstände wie alte Möbel, Matratzen, Teppiche oder große Kunststoffteile. Kleinere Gegenstände oder Elektrogeräte zählen meist nicht dazu. Die genauen Regeln unterscheiden sich je nach Kommune, daher lohnt sich ein kurzer Blick auf die lokalen Vorgaben.
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Elektrogeräte wie Fernseher, Computer, alte Küchengeräte oder Kabel dürfen nicht in den Hausmüll. Sie müssen beim Wertstoffhof abgegeben oder über Rücknahmesysteme des Handels entsorgt werden. Bei größeren Mengen kann auch ein spezieller Container für Elektroschrott sinnvoll sein.
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Ein Container lohnt sich immer dann, wenn größere Mengen Müll, Sperrmüll oder gemischte Abfälle anfallen. Gerade bei kompletten Kellerentrümpelungen ist das die bequemste Lösung. Der Container wird geliefert, befüllt und fachgerecht entsorgt – ohne zusätzlichen Aufwand für dich.
