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Richtige Entsorgung von Erde und Boden: Tipps, Preise und Buchung

  • Erfahre alles Relevante zu den Entsorgungsmöglichkeiten von Erdaushub
  • Kosten und Preise für die Abfallentsorgung im Überblick
  • Finde deine nächstgelegene Anlage für Erde und Boden
Erdaushub auf einem Haufen

Erdaushub fällt bei zahlreichen Baumaßnahmen an, sei es bei der Anlage eines Gartens, dem Bau eines Hauses oder anderen Tiefbauarbeiten. Dabei besteht der Aushub meist aus dem Erdreich - gewachsenem Boden mit Steinen, Sand, Lehm, Bims, Löß oder anderen Mineralien versetzt. Die korrekte Entsorgung von Erdaushub ist wichtig, um der Kreislaufwirtschaft gerecht zu werden, Umweltauflagen zu erfüllen und mögliche Kostenfallen zu vermeiden. Als spezialisierte Plattform möchten wir dir helfen, die besten Optionen zur Entsorgung von Erdaushub zu finden, egal ob du einen Wertstoffhof, Erddeponie oder einen Containerdienst suchst. Wenn du als Privatperson oder Gewerbebetrieb tätig bist, wir bieten dir die nötigen Informationen für eine reibungslose und umweltfreundliche Entsorgung.

Entsorgungsmöglichkeiten

Wertstoffhof, Containerdienst, Recyclingunternehmen, Deponie gehören zu den gängingen Entsorgungswegen.

Kosten

Kleinstmengen < 1 Kubikmeter meistens kostenlos, Gebühren für größere Mengen können nach Analytik stark variieren.

Arten von Erdaushub
  • Boden und Steine: Felsiger Boden und Gemische mit hohem Steinanteil

  • Humus/Gartenerde: Boden mit starker Biologie zum Beispiel durch Komposte

  • Erde mit Grasnarbe: Abgetragene Schicht Oberboden mit angewachsener Grasnarbe

  • Belasteter Boden: Boden mit Verunreinigungen gemäß LAGA und Analytik

Wertstoffhof

Kommunale Wertstoffhöfe bieten eine praktische Lösung zur Entsorgung kleinerer Mengen Erdaushub. Hier kannst du Erde, Boden und Co. in der Regel kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr abgeben. Häufig ist die kostenfreie Menge auf 1 – 2 Kubikmeter je Anlieferung limitiert. Darüber hinaus werden die Erdmassen berechnet. Es ist wichtig, vorher die Annahmebedingungen zu überprüfen, da diese je nach Stadt oder Landkreis unterschiedlich sein können.

Optimal für Mengen von 1-2 Kubikmeter Erdaushub

Abfallentsorgunganlagen und Deponien

Für größere Mengen Erdaushub oder spezielle Anforderungen, wie die Entsorgung von belastetem Boden, sind Entsorgungsanlagen und Deponien meistens die richtige Wahl. Diese Anlagen sind darauf spezialisiert, auch große Mengen fachgerecht zu verarbeiten. Vor der Anlieferung solltest du klären, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, zum Beispiel eine Analyse des Bodenmaterials oder eine fachgerechte Einstufung nach LAGA. Meistens werden Eigenerklärungen vom Anliefernden verlangt, die Herkunft und Beschaffenheit nachweisen.

Optimal für Mengen ab 2 Kubikmeter Erdaushub

Containerdienst

Ein Containerdienst ist ideal für mittelgroße Entsorgungsprojekte, zum Beispiel beim Aushub einer Gartenfläche oder bei regelmäßigem Entsorgungsbedarf. Dabei kann man den Container Container in verschiedenen Größen mieten<link /containerdienst/mieten>. Der Containerdienst vor Ort übernimmt dann die Abholung sowie die Entsorgung des Erdaushubs.

Die Kosten variieren je nach Containergröße und Entsorgungsaufwand, bieten jedoch eine schnelle und effiziente Lösung für mittlere Mengen an Erdaushub. Den Erdaushubcontainer kannst du über unsere Plattform direkt bei deinem lokalen Container-Anbieter bestellen.

Optimal für Mengen von 2 – 20 Kubikmeter Erdaushub

Recyclingunternehmen und Schüttgut-Spezialisten

Wenn eine Baugrube ausgehoben werden muss oder größere Tiefbauarbeiten anstehen, lohnt es sich nach einem Fachunternehmen Ausschau zu halten. Da die Kosten für solche Maßnahmen hoch sind, sollte man nach dem eine Beprobung und Einstufung durch ein Labor stattgefunden hat, die verschiedenen Entsorgungswege prüfen. Schüttgut-Spezialisten verfügen meistens über große Kipper und Baumaschinen um Erdmassen zu bewegen und sind eng mit Deponien und Aufbereitungsanlagen vernetzt. Recyclingunternehmen sind in der Lage aus unbelastetem Aushub oder je nach Genehmigung auch Erdmaterial bis Z 1.1, Z2.0 zu verarbeiten. Übrigens: Ist der Aushub unbelastet, tragfähig kommt auch ein Wiedereinbau in Frage. Über einen Spediteur kann so entstandener Aushub wieder zur Verfüllung einer anderen Fläche genutzt werden.

Gewerbetreibende wie Bauunternehmen und Garten-Landschaftsbauunternehmen nutzen heute bereits diverse Wege zur fachgerechten Verwertung von Erde, Boden und Steinen. Wenn Unternehmen allerdings eine Entsorgung planen, zum Beispiel ein Umbau auf dem Firmengelände oder der Neubau einer Lagerhalle, ist es wichtig, die Möglichkeiten zu kennen. Diese haben wir wie folgt aufgeführt:

Entsorgungsanlagen und Deponien:

Große Mengen Erdaushub können nach Analyse des Bodens und entsprechendem Gutachten zu Entsorgungsanlagen und Deponien gebracht werden. Hier kommen Speditionen für Schüttgut zum Einsatz, welche die Massen problemlos bewältigen. Als Gewerbebetrieb kann man die Deponien direkt kontaktieren oder seinen Abfallentsorgungsunternehmen oder den beuaftragten Bauunternehmer kontaktieren. Wichtig ist, dass die Entsorgungsanlage für die fachgerechte Verarbeitung und Deponierung von solchem Abfall ausgestattet und genehmigt ist sind. Diese Anlagen sind auf die Verarbeitung verschiedener Bodenarten, einschließlich belasteter Böden, meist spezialisiert.

Optimal für Mengen > 20 Kubikmeter Erdaushub

Containerdienste:

Containerdienste bieten maßgeschneiderte Lösungen für die Entsorgung großer Erdmengen. Unternehmen können Container in unterschiedlichen Größen mieten, die dann vor Ort befüllt und abgeholt werden. Darüber ist eine flexible Entsorgung möglich.

Optimal für Mengen von 2 – 20 Kubikmeter Erdaushub

Bodenbehandlungsanlage:

Für belastete oder verunreinigte Böden gibt so genannte Bodenbehandlungsanlagen. Die Erdaushubentsorgung ist hier nur nach voriger Begutachtung oder Hinweisen möglich. Nach der Annahme und Untersuchung des Materials wird der Boden klassifiziert und sortiert. Kontaminierte Böden durchlaufen spezielle Reinigungsverfahren wie biologische, physikalische oder thermische Behandlungen, um Schadstoffe zu entfernen. Der gereinigte Boden kann anschließend wiederverwendet werden, während nicht behandelbare Reste sicher entsorgt werden. Diese Anlagen tragen wesentlich zum Umweltschutz bei, indem sie die Ausbreitung von Schadstoffen verhindern und wertvolle Ressourcen schonen.

Wichtige Überlegungen die im Rahmen der Entsorgung von Erdaushub anzustellen sind:

  • Genehmigungen und Vorschriften: Gewerbliche Nutzer müssen sicherstellen, dass alle lokalen Vorschriften und Genehmigungen für die Entsorgung eingehalten werden, insbesondere bei der Entsorgung belasteter Böden.

  • Bodenanalysen: Vor der Entsorgung sollte eine Bodenanalyse durchgeführt werden, um die Beschaffenheit und eventuelle Kontaminationen des Erdaushubs zu bestimmen.

  • Kostenplanung: Es ist ratsam, die Kosten verschiedener Entsorgungsmöglichkeiten zu vergleichen, um die wirtschaftlichste Lösung zu finden.

Durch die Nutzung dieser Entsorgungsmöglichkeiten können gewerbliche Nutzer sicherstellen, dass ihr Erdaushub effizient und umweltgerecht entsorgt wird, während gleichzeitig gesetzliche Anforderungen erfüllt werden.

In jedem Fall ist empfohlen, zunächst eine Bodenprobe/Analyse des vorhandenen Erdreichs fachgerecht in Auftrag zu geben. Nachdem das Ergebnis vorliegt, kann man sich über die möglichen Entsorgungswege Gedanken machen. Du findest auf unseren Seiten einige Spezialisten für die Entsorgung von Erdaushub, alternativ kannst du das Kontaktformular für Rückfragen nutzen. Es lohnt sich in jedem Fall, mehrere Angebote einzuholen. Gerne kannst du uns als Plattform-Betreiber kontaktieren, wir helfen dir gerne bei der Suche nach dem passenden Entsorgungspartner vor Ort.

Wertstoffhof für kleine Mengen

Für Kleinmengen mit Selbstanlieferung auf dem Wertstoffhof oder der Containerinsel. Kostenschätzung:

€0,00

Wertstoffhof finden
  • Gültig je nach Gemeinde für Kleinmengen bis zu 1 cbm
  • Anhänger oder großer PKW erforderlich
  • Preisbeispiel: Landkreis Mayen-Koblenz

Wertstoffhof für Gewerbe

Für mittlere Mengen mit Selbstanlieferung. Kostenermittlung:

€8,00 /cbm

Entsorger finden
  • Preisbeispiel aus 84556 Kastl
  • Größeres Fahrzeug für Mengen
  • Eigenständige Anfahrt

Container

Für größere Mengen mit bequemer Abholung. Kostenschätzung bei einem 7 cbm Container:

€35,00 /cbm

Container kalkulieren
  • Perfekt für Mengen > 10 cbm
  • Inklusive Abholung und Gestellung
  • Stellfläche und ausreichend Platz nötig
  • Einfachste Lösung

Häufige Fragen zum Thema Erdaushub entsorgen

Erdaushub bezeichnet das Material, das beim Aushub von Boden für Bauprojekte, wie z.B. den Bau von Gebäuden, Straßen oder Kanälen, anfällt. Dieses Material kann aus verschiedenen Schichten bestehen, darunter Mutterboden, Lehm, Sand, Kies und auch Gestein. Er kann -sofern unbelastet- wieder zur Verfüllung genutzt werden. In jedem Fall ist eine Bodenprobe empfehlenswert, da dies zur Anlieferung / in der Annahmeerklärung der Entsorgungsanlage gefordert sein kann. Sollte Erdaushub Verunreinigungen enthalten - insbesondere in städtischen oder industriellen Gebieten - was eine spezielle Behandlung oder Entsorgung in einer Bodenreinigungsanlage erforderlich macht, ist mit höheren Kosten zu rechnen.

Die Entsorgungspreise für Erdaushub setzen sich aus den Kippgebühren auf der Entsorgungsanlage oder Deponie (Verwertung) je Kubikmeter oder Tonne, dem Transport (Container, Kipper oder Selbstanlieferung) und der Sorte Erdaushub (LAGA Z0, Z1, Z.1.2. usw.) zusammen.

Sollte eine Beprobung vorgenommen werden, ist diese ebenfalls als Teil der Kosten anzusehen.

Die LAGA-Klassen beziehen sich auf die Bewertung von Bodenaushub hinsichtlich seiner Eignung zur Verwertung oder Deponierung. LAGA steht für die "Länderarbeitsgemeinschaft Abfall", eine Organisation, die Regelungen und Empfehlungen zur Abfallentsorgung in Deutschland herausgibt. Diese Klassen sind in der LAGA-Mitteilung M20 definiert und helfen dabei, die Belastung von Böden mit Schadstoffen einzustufen.

LAGA-Klassen im Überblick

Die LAGA-Klassen sind in drei Hauptkategorien unterteilt, die sich an den Konzentrationen von Schadstoffen im Boden orientieren:

Z0-Klasse (Unbelasteter Boden):

  • Bodenmaterial, das ohne besondere Einschränkungen wiederverwendet werden kann.

  • Entspricht im Wesentlichen dem natürlichen Hintergrundwert für Schadstoffe.

Z1-Klasse (Gering belasteter Boden):

  • Z1.1: Gering belastetes Material, das unter bestimmten Bedingungen für bestimmte Bauvorhaben wiederverwendet werden kann.

  • Z1.2: Höher belastet als Z1.1, erfordert größere Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwertung, oft mit Auflagen verbunden.

Z2-Klasse (Belasteter Boden):

  • Bodenmaterial, das aufgrund höherer Schadstoffkonzentrationen nur unter strengen Bedingungen verwendet werden kann und häufig auf eine Deponie muss.

  • Diese Böden dürfen nicht ohne weiteres für Bauprojekte verwendet werden und erfordern oft eine besondere Behandlung oder Entsorgung.

Z3-Klasse (Stark belasteter Boden):

  • Bodenmaterial, das als gefährlich eingestuft wird und spezielle Entsorgungsmaßnahmen erfordert. Dieser Boden muss in der Regel auf eine Sondermülldeponie.

Ja, die LAGA-Bodenklassen haben unterschiedliche Entsorgungspreise, da die Klassifizierung die Art und den Grad der Schadstoffbelastung im Boden widerspiegelt, was sich direkt auf die Kosten für die Behandlung und Entsorgung auswirkt.

Faktoren, die die Kosten beeinflussen

  • Art der Schadstoffe: Bestimmte Schadstoffe erfordern teurere Behandlungsverfahren.

  • Transportwege: Die Entfernung zur nächsten geeigneten Deponie oder Bodenreinigungsanlage kann die Kosten erheblich beeinflussen.

Die LAGA-Klassen bieten also nicht nur eine Grundlage für die umweltgerechte Handhabung von Erdaushub, sondern beeinflussen auch die wirtschaftlichen Aspekte der Entsorgung.

Richtpreise:

Z0-Klasse (Unbelasteter Boden):

Dieser Boden kann oft direkt wiederverwendet werden, ohne zusätzliche Entsorgungskosten.

Falls dennoch eine Entsorgung erforderlich ist, liegen die Kosten typischerweise zwischen 5 und 10 Euro pro Tonne.

Z1-Klasse

Z1.1: Kann unter bestimmten Bedingungen mit leichten Auflagen wiederverwendet werden. Entsorgungskosten liegen in der Regel etwas höher als bei Z0, oft zwischen 10 und 20 Euro pro Tonne.

Z1.2: Erfordert stärkere Vorsichtsmaßnahmen, was die Entsorgungskosten auf etwa 20 bis 40 Euro pro Tonne anheben kann.

Z2: Diese Böden müssen meist auf speziellen Deponien entsorgt werden, was die Kosten deutlich erhöht. Hier liegen die Preise oft zwischen 30 und 100 Euro pro Tonne, abhängig von der genauen Schadstoffbelastung.

Z3:

Stark belasteter Boden ist teuer zu entsorgen, da er auf Sondermülldeponien behandelt werden muss. Die Kosten können 100 Euro pro Tonne oder mehr betragen, je nach spezifischen Anforderungen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

Regionale Unterschiede: Entsorgungspreise können je nach regionalen Vorschriften und Kapazitäten der Entsorgungsanlagen variieren. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben.

Beim Aushub einer Baugrube entsteht Material, das idealerweise wiederverwendet werden sollte. Die Wiederverwertung des Erdaushubs direkt auf der Baustelle ist sowohl ökonomisch als auch finanziell vorteilhaft, da Transport- und Entsorgungskosten minimiert werden. Entscheidend für die Wiederverwendung ist die Qualität des Aushubmaterials und der fachgerechte Umgang damit. Eigener Erdaushub kann beispielsweise für kleinere Aufschüttungen und Geländeanpassungen auf dem Baugelände genutzt werden sofern sichergestellt ist, dass der Aushub unbelastet ist. In vielen Fällen kann der Boden vor Ort für landschaftsgestaltende Maßnahmen wie das Anlegen von Erdwällen oder zur Modellierung der Geländeoberfläche eingesetzt werden. Diese Praxis trägt nicht nur zur Kostenersparnis bei, sondern unterstützt auch eine nachhaltige Bauweise, indem natürliche Ressourcen effizient genutzt werden. Wichtig ist jedoch, dass eine Probenahme und fachliche Einstufung vorausgeht.

Düsseldorf

Kosten pro Tonne: In Düsseldorf sind die Entsorgungskosten ähnlich wie in anderen großen Städten und liegen typischerweise bei 5 bis 15 Euro pro Tonne für unbelastetes Material.

Köln

Kosten pro Tonne: Auch in Köln liegen die Entsorgungskosten für unbelasteten Erdaushub typischerweise zwischen 5 und 10 Euro pro Tonne

Berlin

Kosten pro Tonne: Die Entsorgungskosten für unbelasteten Erdaushub auf einem Wertstoffhof oder bei einem Entsorgungsdienst betragen etwa 5 bis 10 Euro pro Tonne

Frankfurt:

Die Entsorgungskosten für unbelasteten Erdaushub in Frankfurt betragen in der Regel 5 bis 10 Euro pro Tonne

Die Preise können je nach regionaler Gesetzgebung und lokalen Entsorgungskapazitäten variieren.

Diese Angaben dienen als allgemeine Richtlinie, und es wird empfohlen, lokale Entsorgungsunternehmen für genaue Angebote und spezifische Preisinformationen zu kontaktieren.

Info

Es handelt sich um verschiedene Preisbeispiele abhängig von Menge und Entsorgungsweg. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben. Weiteres zu den Marktpreisen für Erdaushub finden Sie in den FAQs.