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Sand für Sandkasten – der richtige Spielsand für sicheres Spielen

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Von Kevin Hausen

Sand für Sandkasten – der richtige Spielsand für sicheres Spielen

Ein Sandkasten ist für Kinder weit mehr als nur eine Kiste mit Sand. Er ist Baustelle, Bäckerei, Abenteuerland und Treffpunkt zugleich. Umso wichtiger ist es, dass der Sand, in dem gespielt wird, nicht nur gut aussieht, sondern auch sauber, sicher und hochwertig ist. Doch wer sich mit dem Thema Sand für den Sandkasten beschäftigt, merkt schnell: Sand ist nicht gleich Sand.

In diesem Beitrag erfährst du, welcher Spielsand für den Sandkasten wirklich geeignet ist, wie viel Sand du benötigst, mit welchen Kosten du rechnen solltest und worauf es bei Qualität und Herkunft ankommt, um den Kindern stundenlangen, unbeschwerten Spielspaß zu bieten. Außerdem zeigen wir dir, wie du den passenden Sand regional und zuverlässig beziehen kannst.

Unterschied zwischen Spielsand und normalem Sand

Spielsand für den Sandkasten wird speziell aufbereitet und sollte spezielle Anforderungen erfüllen. Er wird gewaschen, gesiebt und von unerwünschten Bestandteilen befreit. Ziel ist ein möglichst reines Naturprodukt, das sich gut formen lässt und gleichzeitig hygienisch unbedenklich ist.

Typisch für hochwertigen Spielsand ist eine gleichmäßige, feine Körnung im Bereich von etwa 0–2 mm. Die Sandkörner sind abgerundet, sodass keine scharfen Kanten entstehen. Zudem stammt guter Spielsand häufig aus regionalen Kieswerken, wo er regelmäßig kontrolliert wird. Außerdem ist hochwertiger Spielsand oft zertifiziert nach DIN EN 1177 & EN 71-3, was seine Sicherheit und Unbedenklichkeit für Kinder zusätzlich bestätigt und hat weiterhin die Eigenschaft, nicht auf Kleidung abzufärben.

Kriterium

Spielsand

Normaler Sand (Bausand)

Körnung

fein & gleichmäßig (ca. 0–2 mm)

oft ungleichmäßig, kantig (ca. 0–8 mm)

Reinigung

mehrfach gewaschen und gesiebt

meist ungewaschen, kann Staub enthalten

Schadstoffe

geprüft, zertifizierter Spielsand (z. B. nach DIN EN 1177 oder EN 71-3)

ungeprüft

Formbarkeit

sehr gut

schlecht

Verletzungsgefahr

gering

höher

Alternativ zum klassischen Spielsand eignet sich auch gewaschener Rheinsand für den Sandkasten. Rheinsand ist besonders sauber und wird sorgfältig aufbereitet, sodass er frei von Verunreinigungen und Schadstoffen ist. Durch seine feine Körnung und gute Rieselfähigkeit bietet er ebenfalls optimale Voraussetzungen für kreatives Buddeln, Sandburgen bauen und Sandkuchen backen.

⚠️ Normaler Sand wie Bausand kann Lehm, Staub, Metalle oder scharfkantige Bestandteile enthalten – keine gute Kombination für Kinderhände.

Vergleich von Spielsand und Bausand

Wie viel Sand brauche ich für meinen Sandkasten?

Eine der häufigsten Fragen lautet: Wie viel kg Sand für Sandkasten 120x120?
Die Antwort hängt vor allem von der gewünschten Spieltiefe ab. Als Faustregel gilt: 20–30 cm Sandhöhe sind ideal, damit Kinder gut graben können, ohne auf den Boden zu stoßen.

Rechenbeispiel: Sandkasten 120 × 120 cm

  • Fläche (Breite x Länge): 1,2 x 1,2 m = 1,44 m²
  • empfohlene Spieltiefe: ca. 20 cm
  • Volumen: 1,2 × 1,2 × 0,2 m = 0,288 m³
  • Gewicht: rund 430–450 kg Spielsand (1 m³ Spielsand ≈ 1.500 kg)
Perfekt gefüllt: Ein Sandkasten mit 1,20 m Seitenlänge braucht etwa 450 kg Spielsand.

Sandmenge, Lieferung und Verpackungsform

Diese Übersicht hilft dir dabei, die benötigte Sandmenge zu berechnen und gleichzeitig die passende Kauf- und Lieferform zu wählen:

Maße des Sandkastens

Optimale Spieltiefe

Benötigte Menge

Sackware (25 kg)

Lose Lieferung

100 × 100 cm

20 cm

ca. 300 kg

12 Säcke

120 × 120 cm

20 cm

ca. 450 kg

18 Säcke

150 × 150 cm

25 cm

ca. 850 kg

ca. 0,6 t

200 × 200 cm

30 cm

ca. 1.800 kg

ca. 1,2 t

Praxis-Tipp: Für kleinere Sandkästen ist Sackware praktisch und gut zu handhaben. Bei größeren Sandkästen oder mehreren Projekten lohnt sich hingegen Big Bag oder lose Lieferung direkt vom Kieswerk – meist günstiger und nachhaltiger.

Was kostet Spielsand für den Sandkasten?

Die Kosten für Sand für den Sandkasten variieren je nach Herkunft, Verpackung und Lieferart. Sackware aus dem Baumarkt ist bequem, aber vergleichsweise teuer. Lokale Kieswerke bieten häufig deutlich bessere Preise – vor allem bei größeren Mengen.

Als grobe Orientierung:

  • Sackware (25 kg): meist höherer Kilopreis
  • Big Bag: mittlerer Preis bei hohem Komfort
  • Lose Lieferung oder Abholung: günstigste Variante pro Tonne


Hier geht es zu unserem Spielsand:

Wie oft sollte Spielsand gewechselt werden?

Auch der beste Spielsand bleibt nicht unbegrenzt hygienisch. Durch Wetter, Tiere und intensive Nutzung verschlechtert sich die Qualität mit der Zeit.

Empfehlung:

  • kompletter Sandwechsel ca. einmal pro Jahr

  • bei starker Nutzung oder ohne Abdeckung ggf. häufiger
  • zwischendurch regelmäßig Laub, Äste und Fremdkörper entfernen

Eine Abdeckung schützt den Sandkasten zuverlässig vor Verschmutzung und verlängert die Nutzungsdauer des Sandes deutlich.

Wohin dann mit dem gebrauchten Sand?

Alter Spielsand sollte fachgerecht entsorgt werden. In den meisten Regionen ist die Abgabe auf dem Wertstoff- oder Recyclinghof möglich. Teilweise kann der Sand auch für untergeordnete Zwecke im Garten weiterverwendet werden, etwa unter Terrassenplatten oder Wegen.

Qualität im Blick: unabhängige Tests

Nicht jeder angebotene Spielsand hält, was er verspricht. Ein unabhängiger Vergleich hilft bei der Orientierung. ÖKO-TEST hat verschiedene Spielsand-Produkte untersucht und große Qualitätsunterschiede festgestellt:

Zu den ÖKO-TEST Ergebnissen

Unsere Lösung: hochwertigen Spielsand regional finden

Um dir die Suche zu erleichtern, bieten wir auf unserer Seite eine einfache Möglichkeit, lokale Sand- und Kieswerke zu finden. Dort erhältst du geprüften Spielsand für Sandkasten, transparente Informationen zur Qualität und kurze Transportwege – gut für Umwelt, Geldbeutel und Sicherheit.

FAQ - Häufige Fragen

Der beste Spielsand ist gewaschener, gesiebter und schadstoffgeprüfter Natur- oder Quarzsand mit feiner, gleichmäßiger Körnung. Er sollte frei von Lehm, Staub und scharfkantigen Bestandteilen sein. Hochwertiger Spielsand lässt sich gut formen, staubt kaum und ist angenehm für Kinderhände. Besonders empfehlenswert ist regional gewonnener Spielsand aus dem Kieswerk mit geprüfter Qualität.

Bausand ist nicht für den Einsatz im Sandkasten oder einer Sandkiste Zuhause oder auf dem Spielplatz geeignet und sollte nicht als Spielsand verwendet werden. Er ist meist ungewaschen, enthält kantige Körner und kann Staub oder Verunreinigungen aufweisen. Zudem wird Bausand nicht hygienisch geprüft. Für die Sicherheit und den Spielkomfort von Kindern ist spezieller Spielsand die deutlich bessere Wahl.

Quarzsand bezeichnet das Ausgangsmaterial und besteht überwiegend aus Quarzmineralien. Spielsand ist hingegen speziell aufbereiteter Quarzsand, der gewaschen, gesiebt und auf Schadstoffe geprüft wurde. Nicht jeder Quarzsand ist automatisch als Spielsand geeignet. Erst durch die entsprechende Aufbereitung wird er kindersicher und gut bespielbar.

25 kg Spielsand entsprechen ungefähr 16 bis 17 Litern, abhängig von Körnung und Feuchtigkeit. Spielsand hat eine hohe Dichte, weshalb das Volumen im Vergleich zum Gewicht relativ gering ausfällt. Für die Planung eines Sandkastens ist daher die Angabe in Kilogramm meist zuverlässiger als in Litern. Viele Hersteller geben beide Werte zur besseren Orientierung an.

Für eine Sandkasten-Muschel werden in der Regel 70 bis 100 kg Spielsand benötigt. Das reicht für eine angenehme Spieltiefe, ohne dass der Sand über den Rand hinausgeschoben wird. Bei größeren Muscheln oder intensiver Nutzung kann etwas mehr sinnvoll sein. Wichtig ist, dass der Sand locker bleibt und nicht zu hoch eingefüllt wird.

Die ideale Körnung für Spielsand liegt bei 0–2 mm. Diese feine Körnung sorgt dafür, dass der Sand gut formbar ist und gleichzeitig angenehm für Hände und Füße bleibt. Zu grober Sand lässt sich schlecht verarbeiten und kann unangenehm sein, während sehr feiner Sand stärker staubt. Eine gleichmäßige Körnung ist entscheidend für hohen Spielkomfort.