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Gehwegplatten und Pflastersteine entsorgen – So geht‘s

  • Gehwegplatten und Pflastersteine zählen zu mineralischem Bauschutt und müssen getrennt entsorgt werden
  • Kleine Mengen können über den Wertstoffhof abgegeben werden, größere Mengen erfordern meist einen Container
  • Die Entsorgungskosten richten sich nach Gewicht, Volumen und Region
Gestapelte Gehwegplatten und Pflastersteine in beige und grauen Farbtönen.

Alte Gehwegplatten und Pflastersteine fallen häufig bei Gartenumgestaltungen, Terrassenrückbau oder Hofsanierungen an. Egal ob einzelne Betonplatten ersetzt werden oder komplette Pflasterflächen entfernt werden – die fachgerechte Entsorgung ist wichtig, da diese Materialien nicht über den Hausmüll oder Sperrmüll entsorgt werden dürfen. Da Gehwegplatten und Pflastersteine aus Beton oder Naturstein bestehen, gelten sie als mineralischer Bauschutt. Besonders bei größeren Mengen sollte vorab geklärt werden, welcher Entsorgungsweg sinnvoll ist und welche Kosten entstehen können. Hier erfährst du, wie du Gehwegplatten und Pflastersteine fachgerecht, umweltfreundlich und kosteneffizient entsorgen kannst.

Entsorgungsmöglichkeiten

Sperrmüll, Wertstoffhof, Containerdienst

Kosten

Kleinstmengen meist kostenlos, Gebühren für Entsorgung und Container findest du weiter unten.

Was zählt als Bauschutt?

Baustellencontainer mit Gehwegplatten und Pflastersteinabfall, grau-rot, voll mit zerbrochenen Betonstücken.
Haushaltsähnlicher Großabfall, gemischt
AVV 17 01 07
Beton-Gehwegplatten, Pflastersteine aus Beton oder Naturstein, Randsteine, Bordsteine, Betonbruch, Terrassenplatten ohne Fremdstoffe.
Holzreste, Erde, Sand in größeren Mengen, Kunststoffteile, Metall, Dachpappe, Dämmstoffe oder gemischter Bauabfall.

Wenn du Pflastersteine oder Gehwegplatten entsorgen möchtest, stehen dir als Privatperson mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Die schnellste Option ist die Abgabe beim nächstgelegenen Wertstoff- oder Recyclinghof. Viele Städte und Gemeinden bieten diese Möglichkeit an. Da die Materialien als mineralischer Bauschutt gelten, solltest du dich vorab über die Annahmebedingungen informieren, da je nach Kommune Gebühren anfallen können. Für die Anlieferung benötigst du ein geeignetes Fahrzeug, da die Platten und Steine ein sehr hohes Gewicht haben.

Bequemer, aber mit etwas mehr organisatorischem Aufwand verbunden, ist die Entsorgung über einen Containerdienst. Besonders bei größeren Garten- oder Hofprojekten fallen schnell mehrere hundert Kilogramm oder Tonnen an. Ein Container spart hier Zeit und mehrere Transportfahrten.

Alternativ bieten manche Kommunen feste Annahmetermine oder angemeldete Abholservices an. Die konkreten Möglichkeiten variieren regional.

Falls du einen Abholservice nutzt:

Achte darauf, dass die Steine frei von Fremdmaterialien wie Holz oder Kunststoff sind. Größere Mengen Erde sollten vorab entfernt werden.

Der Containerdienst: die Lösung für größere Mengen

Wenn bei einer Gartenumgestaltung oder Hofsanierung größere Mengen Gehwegplatten oder Pflastersteine anfallen, ist ein Container oft die sinnvollste Lösung. Der Container wird direkt bei dir aufgestellt, von dir befüllt und anschließend abgeholt. Der Inhalt wird fachgerecht entsorgt.

Für einen 5 Kubikmeter Container für reinen Bauschutt kann – je nach Region – mit mehreren hundert Euro gerechnet werden. Diese Lösung ist besonders effizient, wenn zusätzlich weiterer mineralischer Bauschutt anfällt.

Die gewerbliche Entsorgung ist häufig mit größeren Mengen verbunden. Bauunternehmen oder Garten- und Landschaftsbauer müssen sicherstellen, dass der mineralische Bauschutt fachgerecht getrennt und entsorgt wird. Ein Containerdienst bietet hier eine wirtschaftliche und planbare Lösung.

Der passende Bauschuttcontainer wird direkt auf der Baustelle bereitgestellt und nach Befüllung abgeholt. Wichtig ist, dass ausschließlich mineralische Materialien entsorgt werden, da gemischter Bauabfall höhere Gebühren verursacht.

Wie sind die Preise für Entsorgung auf dem Wertstoffhof oder Containerdienst?

Die Kosten für das Entsorgen von Waschbecken können je nach Entsorgungsweg, Menge und Kommune variieren. Auf dem Wertstoff- oder Recyclinghof fallen für Waschbecken in der Regel Bauschuttgebühren an. Kleinstmengen können teilweise kostenlos abgegeben werden, während für größere Mengen Gebühren erhoben werden.

Ein Containerdienst bietet eine flexible Lösung, insbesondere bei Renovierungen oder größeren Mengen an Bauschutt. Die Preise liegen hier meist höher als bei der Eigenanlieferung und richten sich nach der Containergröße, der Standzeitsowie der Art des Abfalls. Um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich, mehrere Angebote zu vergleichen und den passenden Container für Bauschutt zu wählen.

Wertstoffhof für kleine Mengen

Für Kleinmengen mit Selbstanlieferung auf dem Wertstoffhof. Kostenschätzung:

€150,00 /cbm

Wertstoffhof finden
  • Gültig für Kleinmengen bis zu 1 cbm
  • Anhänger oder großer PKW erforderlich
  • Preisbeispiel: Magdeburg (Städtischer Abfallwirtschaftsbetrieb)

Wertstoffhof für Gewerbe

Für mittlere Mengen mit Selbstanlieferung. Kostenermittlung:

€32,00 /to

Entsorger finden
  • Preisbeispiel aus 48157 Münster
  • Größeres Fahrzeug für Mengenanlieferung
  • Eigenständige Anfahrt

Container

Für größere Mengen Bauschutt mit bequemer Abholung. Kostenschätzung:

€369,00 / 5 cbm

Container kalkulieren
  • Perfekt für Mengen > 5 cbm
  • Preisbeispiel aus 28195 Bremen
  • Stellfläche und ausreichend Platz nötig
  • Einfachste Lösung

Häufige Fragen zum Thema Gehwegplatten und Pflastersteine entsorgen

Nein. Pflastersteine zählen zum mineralischen Bauschutt und dürfen nicht über den Sperrmüll entsorgt werden. Sie müssen über einen Wertstoffhof oder Containerdienst entsorgt werden. Eine fachgerechte Trennung der Baustoffe ist dabei wichtig, um die Entsorgungskosten zu minimieren und eine umweltfreundliche Weiterverwertung in einer Recyclinganlage zu ermöglichen. Insbesondere bei größeren Mengen empfiehlt sich die Miete eines Containers, um die Abfallentsorgung effizient und regelkonform durchzuführen.

Die Kosten für 1 Tonne mineralischen Bauschutt liegen je nach Region häufig zwischen 30 € und 45 € pro Tonne. Der genaue Preis hängt vom örtlichen Wertstoffhof und den Annahmebedingungen ab. Für die Entsorgung von Gehwegplatten und Pflastersteinen als mineralische Bauabfälle ist zudem die korrekte Trennung von anderen Materialien entscheidend, um höhere Gebühren zu vermeiden. Besonders bei größeren Mengen empfiehlt sich die Nutzung eines Containers, um die Entsorgung effizient und kostengünstig zu gestalten.

Kleinere Anhaftungen sind meist unproblematisch. Größere Mengen Erde gelten jedoch nicht als reiner Bauschutt und können zu Mehrkosten führen. Daher ist es wichtig, die Gehwegplatten vor der Entsorgung möglichst von Erde und anderen Fremdstoffen zu befreien, um die Entsorgungskosten zu minimieren. Eine sorgfältige Trennung der Bestandteile erleichtert zudem die Einhaltung der Vorgaben bei der Abfallart Bauschutt und unterstützt eine umweltfreundliche Weiterverwertung in der Recyclinganlage.

Ein Container lohnt sich insbesondere bei größeren Rückbau- oder Gartenprojekten. Aufgrund des hohen Gewichts ist der Eigenabtransport oft unpraktisch und zeitintensiv. Ein Bauschuttcontainer ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Entsorgung von Gehwegplatten und Pflastersteinen, da er direkt vor Ort bereitgestellt wird und große Mengen an mineralischem Baustoffen aufnehmen kann. So lassen sich Entsorgungsunternehmen beauftragen, die den Container nach der Befüllung fachgerecht abtransportieren und die Materialien umweltgerecht recyceln.

Info

Dies ist eine allgemeine Informationsseite. Preise, Entsorgungsmöglichkeiten können bei dir vor Ort unterschiedlich sein. Bitte informiere dich vor der Entsorgung bei deiner Einrichtung vor Ort. Alle bei uns gelisteten Betriebe findest du unter Partner.